3 Days To Kill


Kevin Costner bringt Familienversöhnung und Terroristenjagd unter einen Hut

Als CIA-Agent für brisante Aufträge hat es Ethan Renner (Kevin Costner) weit gebracht. Doch jetzt ist Schluss: er hat Krebs im Endstadium. In den wenigen verbleibenden Monaten will er in Ruhe seine Angelegenheiten regeln, mal wieder bei seiner Frau Connie in Paris anklopfen und etwas mit seiner zu lange vernachlässig­ten Tochter Zoey unternehmen. Aber aus der Zwangspensionierung soll nichts werden: Die undurchschaubare Vivi (Amber Heard) beauftragt ihn, binnen drei Tagen dem Terrorpaten Wolf das Lebenslicht auszuknipsen – im Gegenzug für ein experimentelles, lebensverlängerndes Medikament. Verfolgen, Foltern und Liquidieren gehen mit dem halluzinogen nebenwirkenden Superserum zwar nicht so leicht von der Hand, viel größeres Kopfzerbrechen macht ihm aber der Nachwuchs. Denn weil Mama ein paar Tage auf Geschäftsreise muss, passt Ethan auf das pubertierende Töchterchen auf – und das ist vom plötzlichen Auftauchen seines quasi nie gesehenen Erzeugers nicht gerade begeistert.

Traumhafte Stadkulissen von Paris, top Cast – der Regisseur von „Terminator: Die Erlösung“ durfte offensichtlich aus dem Vollen schöpfen. Der brachial unlogische Plot verwehrt aber den Aufstieg in die Hochspannungsliga, für ein Familiendrama fehlt‘s an emotionaler Wucht. Dank der 1a handgemachten Action und dem souverän aufspielenden Costner reicht‘s aber allemal für einen unterhaltsamen Thriller-Abend.

OT: 3 Days To Kill, FRA/USA 2014 R: McG D: Kevin Costner, Amber Heard, Hailee Steinfeld, Connie Nielsen FSK: 12 Jahre L: 112 Minuten Anbieter: Universum

Ab 31. Oktober 2014 auf DVD und Blu-ray

3

Fazit

Edel aussehende Stadtjagd mit viel europäischem Flair – ziemlich abstrus, aber herrlich lakonisch und flott

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