Big Bad Wolves


Darf ein Folterfilm lustig sein? Fantasy-Filmfest-Jünger haben da kein Problem

Quentin Tarantino erklärte diesen bitterbösen israelischen Thriller zum besten Film des vergangenen Jahres. Anlässlich des fiesen Humors verwundert das nicht. Nach einem kindlichen Versteckspiel im Wald, ästhetisch in Zeitlupe gefilmt, wird ein junges Mädchen tot aufgefunden – ohne Kopf an einen Stuhl auf einer Lichtung gebunden. Polizist Micki und seine Kollegen haben schnell den harmlos wirkenden Lehrer Dror in Verdacht. Um ein Geständnis zu erzwingen, verprügeln sie ihn kurzerhand in einer leerstehenden Fabrikhalle, werden dabei aber gefilmt; das Handy-Video landet flugs im Netz und Micki ist suspendiert. Da er Dror weiter für den Schuldigen hält, heftet er sich an seine Fersen und findet sich unversehens mit dem Vater des toten Mädchens in einem Keller wieder, wo man den vermeintlichen Pädophilen gemeinsam foltern will. Doch andauernd kommt es zu unliebsamen Störungen.

OT: Big Bad Wolves, Israel 2013 R: Aharon Keshales, Navot Papushado D: Lior Louie Ashkenazi, Menashe Noy, Tzahi Grad FSK: 18 Jahre L: 105 Minuten Anbieter: Highlight/Constantin

Ab 27. November 2014 auf DVD und Blu-ray

4

Fazit

Folter mit fieser Humornote – nicht jedermanns Fall

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