The Signal


Zweitwerk des „Love“-Regisseurs: Drei College-Kids landen in einem mysteriösen Forschungslabor

Eigentlich sind die College-Studenten Nic, Jonah und Haley auf einem Road­trip, um Haley nach Kalifornien zu bringen. Als eines Nachts jedoch der Hacker Nomad Kontakt mit ihnen aufnimmt, der ihnen schon an der Uni Probleme bereitet hat, entschließen sie sich dazu, einen kleinen Umweg zu machen und das Signal des mysteriösen Fremden zu verfolgen. Sie landen mitten in der Wüste Nevadas, finden ein verlassenes Haus und … als Nächstes wacht Jonah, an einen Rollstuhl gefesselt, in einer sterilen Forschungsstation auf. Ein Wissenschaftler (Laurence Fishburne) löchert ihn mit seltsamen Fragen. Was in E.T.s Namen ist mit ihm und seinen Freunden geschehen?!

Wie schon bei seinem ersten Regiewerk „Love“  von 2011 liefert William Eubank auch hier wieder einen originären Science-Fiction-Film der besonderen Sorte ab: In eleganten wie verstörenden Bildern inszeniert er eine metaphorische Albtraumvision, die die Diskrepanz zwischen Rationalität und Emotionalität thematisiert und dabei Parallelen zu Platons Höhlengleichnis aufweist. Auch wenn damit sicher nicht jeder etwa anfangen kann, gebührt dem kreativen Filmemacher doch allein für den Versuch, einen intelligenten Beitrag zum sonst eher spektakelorientierten Sci-Fi-Genre zu leisten, Respekt. Auch wenn er bisweilen etwas übers Ziel hinaus schießt und das Finale nicht ganz befriedigt.

OT: The Signal, USA 2014 R: William Eubank D: Brenton Thwaites, Olivia Cooke, Beau Knapp, Laurence Fishburne FSK: 16 Jahre L: 93 Minuten Anbieter: Capelight Pictures

Ab 21. November 2014 auf DVD und Blu-ray

4

Fazit

Stylisches, etwas überambi­tioniertes Indie-Sci-Fi-Drama mit interessanten Gedankenansätzen

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Leserwertung 3 (1 vote)

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